Deshalb machen dich Chia-Samen unglücklich

Chia-Samen sind zurzeit in aller Leute Munde und das nicht nur im sprichwörtlichen Sinne.
Sportler, Gesundheitsbewusste Menschen und Mediziner schwören auf die Fähigkeiten der kleinen Wunder-Samen.

Bereits vor Hunderten von Jahren haben sich die Chia-Samen den Ruf als „Energiespender“, „Heilmittel“ oder „Kraft-Lieferant“ angeeignet.

Doch der Ruf eilt den Samen voraus, denn sie wirken nicht nur positiv auf den Körper.
Dass Chia-Samen nicht zwangsläufig das Wohlbefinden verbessern, wird in der heutigen Zeit immer deutlicher.
Immer mehr Chia-Samen Konsumenten werden unglücklich, verfallen den Depressionen und befinden sich ab da an in einer Abwärtsspirale.

Warum ist das so?

Das sich Chia-Samen steigender Beliebtheit erfreuen, ist kein Geheimnis.
Steigende Beliebtheit bedeutet zugleich auch steigende Absatzzahlen und somit auch ansteigender Konsum.
Je mehr Konsumenten, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter diesen jemand befindet, der aufgrund von physischen oder psychischen Gegebenheiten unglücklich wird und den Depressionen verfällt.

Das klingt zwar soweit logisch, mag in gewissen maßen auch stimmen, ist allerdings nur bedingt der Fall.
Der eigentliche Grund dafür liegt in einem grundlegendem Problem unserer heutigen Gesellschaft:
Wir Menschen sind von Natur aus ungeduldig und möchten zu schnell, zu viel.

Wenn andere es schaffen mit Chia-Samen 15 Kilo abzunehmen dann möchte ich das auch schaffen – und das so schnell wie möglich.
Wenn andere es schaffen mit Chia-Samen sportlicher zu werden und Muskeln aufzubauen, dann möchte ich das auch schaffen – und das so schnell wie möglich.

Der Wille des Menschen siegt immer über die Vernunft

Das Problem an dieser Stelle ist, dass der Wille, das Ziel zu erreichen, stärker ist als die Vernunft.
Die logische Konsequenz daraus besteht im wesentlichen darin, dass etwaige Empfehlungen zum maximalen Tageskonsum der Chia-Samen ignoriert werden.

So werden am Tag plötzlich keine 30 Gramm– sondern 100 Gramm verzehrt.
„Immerhin sind Chia-Samen gesund und je mehr ich esse, desto schneller sollte ich mein Ziel erreicht haben“ redet der Wille gegen den Verstand.

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Das kann schwerwiegende Folgen haben

Obwohl Chia-Samen vermeintlich gesund sind, können regelmäßige Überdosierungen trotzdem schwerwiegende folgen mit sich bringen.

Chia-Samen sind reich an löslichen- und nicht lösliche Ballaststoffen.
Diese sorgen dafür, dass durch regelmäßige Überdosierungen der Bauch praller und schwerer wird.
Die große Menge an Ballaststoffen im Magen-Darm Trakt sorgen außerdem für ein Müdigkeits-Gefühl.
Auch Übelkeit kann zu allem Überfluss noch dazu stoßen.

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Höre auf deine innere Stimme. Wenn dein Körper dir signalisiert, dass es ihm nicht gut gib, nimm das als Anlass um deine Ernährung anzupassen

Spätestens wenn du das merkst, solltest du aufpassen und deine Ernährung anpassen.
Falls nicht, kann das sehr starke psychologische folgen haben.

Zuerst fühlst du dich dick, unwohl und dein Bauch wird schwerer.
Dann wird dir Übel und du wirst Müde.
Das kann soweit führen, dass der Zustand für dich normal wird, sodass du in eine tiefe Abwärtsspirale gelangen kannst.
Diese Abwärtsspirale kann über allgemeine Lustlosigkeit bis hin zu schweren Depressionen gehen.
Erst einmal dort angekommen, ist es sehr schwer wieder rauszukommen.

Halte dir deshalb immer vor Augen, dass Chia-Samen deine Nahrung ergänzen sollen um dir die Vitamine und Nährstoffe zu liefern, die du so nur zu wenig zu dir nehmen würdest.
Übermäßig hoher Chia-Samen Konsum ist keineswegs hilfreich, sondern eher schädlich für dich, deinen Körper und deiner Psyche.

Informiere dich, wie viele Chia-Samen du am Tag essen solltest.
Falls du bisher Ballaststoff-arm gegessen hast, steigere deine Chia-Samen Tagesdosis langsam, bis auf das von dir angepeilte Maximum

So kommst du aus der Abwärtsspirale wieder raus

Einmal in der Abwärtsspirale angekommen kommst du nur noch schwer dort raus.
Lustlosigkeit, Müdigkeit und generelles unwohl-befinden rauben die jegliche Motivation wieder auf die Beine zu kommen.

Gerade in diesem Zustand ist es umso wichtiger, seinen inneren Schweinehund zu überwinden.
Das ist zwar meistens leichter gesagt als getan, aber ein ganz wichtiger Schritt um aus den Depressionen rauszukommen und wieder glücklich zu werden.

Doch wie überwindest du den inneren Schweinehund?

Verzichte auf Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen, iss Protein-reiche Nahrung und trink viel Wasser.

Zunächst einmal lässt du die Chia-Samen komplett aus deiner Ernährung raus.
Mit der Zeit können Chia-Samen süchtig machen weswegen es empfehlenswert ist, die Samen in den Müll zu werfen um der Versuchung einfacher widerstehen zu können.

Ist der erste Schritt erledigt, solltest du deine Ernährung komplett auf den Kopf stellen.
Fang an Lebensmittel zu essen die wenig Ballaststoffe- aber viele Eiweiße und Proteine aufweisen.
Eier, Fisch, Pute oder Thunfisch sind dafür sehr gut geeignet. Vor allem Fisch liefert dir zugleich noch Omega-3 Fettsäuren die du jetzt ganz dringend benötigst.

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Achte darauf, dass du weder zu viel- noch zu wenig isst. Du solltest etwa 1700-1800 Kcal am Tag essen und dabei auf „Fettmacher“ verzichten.
Such dir am besten im Internet einen Ernährungsplan für eine ausgewogene Ernährung mit wenig Ballaststoffen raus.

Als nächsten Schritt solltest du Anfang viel Wasser zu trinken. Mindestens 2 Liter Wasser am Tag sollten bei dir auf dem Plan stehen.
Wenn du kein Wasser magst kannst du auch etwas Fruchtsaft (Frische Orange, Zitronensäure oder andere Süßungsmittel) hinzugeben.
Durch die Ernährung in Kombination mit dem Wasser wird dein Körper wieder ins Gleichgewicht gebracht.
Schon nach 2-3 Tage solltest du eine spürbare Bewusstseinsveränderung wahrnehmen können.

Sport wirkt sich positiv auf deinen Körper aus. Versuche kleine Trainingseinheiten (10-15 Minuten) in deinen Tagesplan zu integrieren

Als letzten Schritt, wenn du deine Ernährung umgestellt hast und viel Wasser trinkst, solltest du mit kleinen Sporteinheiten anfangen.
Es muss wirklich nicht viel sein. Lauf eine Runde um den Block, mache Dehnübungen oder geh 10 Bahnen schwimmen.
Wichtig dabei ist nicht, dass du Sport machst um abzunehmen oder um Fett zu verbrennen, sondern dass du deinen Kreislauf, deine Durchblutung und Immunsystem wieder in Schwung bringst.
Jeden Tag 10-15 Minuten an leichten Sportübungen reichen dabei vollkommen aus.

Das klingt alles einfacher gesagt als getan, das wissen wir.
Es ist wirklich wichtig, dass du am Ball bleibst, dir vor Augen hältst was du erreichen möchtest und dich selbst motivierst

Wie motiviere ich mich selber?

Es gibt mehrere Möglichkeiten wie du deine Lustlosigkeit zu lust umwandeln kannst.
Die folgenden Drei Tipps sind dabei die effektivsten um genau das zu erreichen:

1. Schau dir Motivationsvideos an
Such dir auf Youtube Videos von Personen raus, die genau das selbe Problem hatten wie du.
Schau dir an, wie die Person aus der Abwärtsspirale hinausgekommen ist und lass dich dadurch motivieren.
Auch kannst du mit der Person in Kontakt treten, eine E-Mail schreiben und nach Hilfe oder Tipps Fragen.

2. Setzte dir Ziele, schreib sie auf, und pinn sie an
Ziele sind ganz wichtig. Schreib dir auf, was du bis wann erreicht haben möchtest.
Sei dabei so konkret wie möglich und wähle ein festes Datum bis wann du das Ziel erreicht haben möchtest.
Setz dir dabei ein konkretes Datum und nicht „in 2-3 Wochen“.
Häng den Zettel irgendwo auf, wo du regelmäßig hinschaust.
Spiegel, Kühlschrank oder Toilette sind meist sehr passende Orte dafür.

3. Such dir Vorbilder
Benutze die Google Bilder Suche und suche nach Personen, die genau das haben, was was du nicht hast.
Such dir Personen die dir einen Schritt voraus sind. Wann immer du dich unmotiviert und lustlos fühlst, schaust du dir genau diese Bilder an.
Das wird deinen Ego einen immensen Push geben und dir dabei helfen, dich selbst zu motivieren.

 

Wenn du diese Schritte befolgst, am Ball bleibst und dich selbst motivierst, kannst du es schaffen den Depressionen zu entkommen.
Es wird ein harter und steiniger Weg aber der Prozess lohnt sich. Bleib am Ball und beweis dir selbst, wozu du imstande bist.

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