Die Nährstoffe der Chia-Samen unter der Lupe

Chia Samen Nährwerte – Das Chia-Samen aufgrund ihrer Nährstoffe zu den beliebtesten und gesündesten Lebensmittel weltweit gehören, liest und sieht man überall.

Aber was genau steckt in den kleinen Dingern drin? Welche Nährstoffe enthält eine Tages-Ration Chia-Samen?
Und vor allem: Wie viel vom täglichen Tagesbedarf (RDA) werden abgedeckt?

In folgendem nehmen wir die Inhalts- und Nährstoffe der beliebten Chia-Samen genauer unter die Lupe.
Wir verraten dir, welche Nährstoffe zu welchem Anteil in den Samen enthalten sind, wofür dein Körper diese benötigt und wie viel vom täglichem Tagesbedarf (RDA) durch eine Tages-Ration Chia-Samen abgedeckt wird.

Welche Nährwerte und Inhaltsstoffe stecken in einer Tages-Ration?

Chia Samen Nährwerte – Die folgenden Angaben basieren auf einer Tagesdosis von 25 Gramm / Tag und basieren auf den Durchschnittswerten verschiedener Chia-Samen und sind ausgelegt auf den deutschen Durchschnitt.

NährwerteAbdeckung des Tagesbedarfs (RDA)
Diese Nährwerte enthalten 25 Gramm Chia-Samen

Nährstoff Anteil 25g
Brennwert 477Kj /116 kcal
Fett
– Davon gesättigte
– Davon ungesättigte
– Davon mehrfach ungesättigte
8,5 g
0,9 g
0,6 g
7,0 g
Kohlenhydrate
– Davon Zucker
0,3 g
0,0 – 0,3 g
Ballaststoffe 9,5 g
Eiweiß/Protein 5,0 g
Salz < 0,01 g
Thiamin 0,17 mg
Kalzium 152,0 mg
Phosphor 197,0 mg
Magnesium 77,0 mg
Eisen 1,73 mg
Zink 1,1 mg
Omega-3-Fettsäuren
– davon alpha-Linolensäure (ALA)
5,5 g
5,5 g
Chia Samen Tagesdosis: Soviel wird vom RDA abgedeckt

Nährstoff RDA %
Kalorien 4-8%
Kupfer 25%
Magnesium 20%
Ballaststoffe 26%
Kalzium 14%
Kalium 8%
Biotin 2%
Eisen 13%
Mangan 11%
Zink 8%
Phosphor 28%
Omega-3 308%
Omega-6 38%
Vitamin A 5%
Vitamin B1 11%
Vitamin B3 18%
Vitamin B6 <1%
Vitamin B8 7%
Vitamin E 29%

Wofür brauche ich…

Kupfer

Kupfer ist ein Spurenelement. Das heißt, es ist für Deinen Körper lebenswichtig, kommt aber nur in Spuren darin vor.
Neben Eisen, Mangan und Zink zählt Kupfer zu den wichtigsten Spurenelementen für den Menschen.
Kupfer kann vom Körper nicht selbst produziert werden und muss über die Ernährung zugeführt werden.

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Im wesentlichen sorgt Kupfer für die Bildung von roten Blutkörperchen im Körper.
Auch ist es dafür zuständig, dass dein Körper, das durch die Nahrung aufgenommene Eisen verwerten kann.

Magnesium

Magnesium zählt zu den lebenswichtigen Mineralien, welches vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann.
Neben Kalium ist Magnesium das wichtigste positiv geladene Teilchen und beeinflusst viele Enzyme.
Magnesium überträgt Reize von Nerven auf den Muskel. Ebenso sorgt es dafür, dass Adrenalin in Deinem Körper freigesetzt werden kann.
Dadurch werden Muskelkrämpfe verhindert, die sportliche Leistung gesteigert oder beispielsweise Entzündungen gehemmt.

Ballaststoffe

Ballaststoffe kommen fast ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor uns sind für den Körper weitesgehend unverdaulich.
Das bedeutet, dass sie vom Körper nicht verarbeitet werden und nahezu unverdaut durch den Darm wieder ausgeschieden werden.
Sie wirken sich positiv auf die Verdauung aus und sorgen dafür, dass der Stuhl weich bleibt.
Bei einer täglichen Zuführung von ca. 30 Gramm werden dadurch unter anderem Verstopfungen vorgebeugt

Kalzium

Kein anderer Mineralstoff kommt im menschlichen Körper in so großen Mengen vor die Kalzium.
Ein ausgewachsener Mensch trägt bis zu 1500 Gramm Kalzium in sich, wobei sich davon 99% auf Knochen und Zähne aufteilen.
Das Kalzium ist für die Stärkung der Knochen Knochen zuständig und stößt wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper an.
Auch bei der Arbeit der Muskeln oder bei der Blutgerinnung spielt Kalzium eine tragende Rolle.

Kalium

Für die Regulation des Wasserhaushaltes im Körper wird der Mineralstoff Kalium benötigt.
Hauptsächlich lässt sich Kalium im inneren unserer Körperzellen finden.
Auch bei der Weiterleitung von Reizen entlang eines Nervs oder bei der Regulierung des Blutdrucks spielt Kalium eine wichtige Rolle.
Die wohl wichtigste rolle hat Kalium allerdings bei der Übertragung von elektrischen Impulsen an Muskel- oder Nervenzellen.

Biotin

Biotin wurde Ursprünglich Vitamin-H genannt. Wie Folsäure gehört Biotin jedoch zum Vitamin-B-Komplex und ist als Vitamin-B7 bekannt.
Neben den Einfluss auf Haut und Haare ist Bitotin auch bei dem Gesundheitszustand der Fingernägel beteiligt.
Bei brüchigen Fingernägeln kann das Vitamin dazu beitragen, Dicke und Oberflächenstruktur der Nägel sowie die Nagel festigkeit zu verbessern.

Eisen

Die Hauptaufgabe des Eisen ist der Sauerstofftransport im Körper.
Der Sauerstoff ist an das Eisen in den roten Blutkörperchen gebunden und wird über den Blutkreislauf im Körper verteilt.
Durch diese wichtige Aufgabe wird Eisen zu dem wichtigste Spurenelement im menschlichen Körper.

Darüber hinaus steigert Eisen die Konzentration, hält Haut, Haare und Nägel gesund und stärkt das Immunsystem.
Wie bei allen Spurenelementen, kann auch Eisen nicht vom Körper produziert werden und wird daher über die Nahrung zugeführt.

Mangan

Mangan ist ein lebenswichtiges Spurenelement, da es an zahlreichen wichtigen Funktionen im Körper beteiligt ist.
Zum größten Teil kommt Mangan in den Knochen vor. Aber auch die Leber, die Bauchspeicheldrüse und die Leber enthalten einen erhöhten Mangan Anteil.
Der Dünndarm ist für die Aufnahme und Verwertung des Spurenelementes zuständig.

Da Mangan ein Bestandteil von Eiweißen ist, ist es an zahlreichen wichtigen Funktionen im Körper beteiligt.
Es sorgt außerdem für die Produktion von Körpereigenen Fettsäuren und Eiweißen.

Zink

Auch Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement was viele wichtige Funktionen im Organismus erfüllt.
Neben der Heilung von Wunden ist Zink auch für die Stärkung des Immunsystem zuständig.
Es ergänzt sich mit Biotin und ist auch für die Bildung von Haaren und Haut von Bedeutung.

Der Körper braucht Zink vor allem für den Ablauf wichtiger enzymatischer Funktionen und Stoffwechselprozesse.
Gespeichert wird das Spurenelement größtenteils in Knochen, Haut und Haaren (70%).
Die restlichen 30% finden sich in Leber, Niere und Muskeln wieder.

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Phosphor

Phosphor ist ein wichtiger Mineralstoff, der über die Nahrung als Phosphat aufgenommen wird.
In Kombination mit Kalzium sorgt Phosphor für die Festigkeit von Knochen und Zähnen.
Auch bei der Energiegewinnung und beim Aufbau von Zellwänden wird Phosphor benötigt.

Omega-3 & Omega-6

Durch Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren werden zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen erzielt.
Hauptsächlich werden die nicht vom Körper herstellbaren Fettsäuren durch Kaltwasserfischen zu sich genommen.
Aber auch Pflanzliche Lebensmittel enthalten die Omega-3 Fettsäuren in Form von fetten und Ölen.

Förderung der Durchblutung, Senkung des Blutdrucks, Verbeugen von Herzerkrankungen oder Instandhaltung der Augen sind nur einige von vielen Aufgabenbereichen der Fettsäuren.
Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren werden Idealerweise in einem Verhältnis von 3:1 eingenommen.

Vitamin A

Vitamin A ist für eine Reihe wichtiger Abläufe im Körper unverzichtbar.
Sowohl das Sehen als auch das Wachstum oder die Bildung von Haut und Schleimhäuten geschieht durch Vitamin A.
Aber auch für die Produktion von Testosteron oder zur Entwicklung des Körpereigenen Abwehrsystems helfen die Vitamine.
Vitamin A zählt zu den natürlichen Antioxidantien und hilft dabei das Immunsystem durch die Bekämpfung freier Radikale instand zu halten.

Vitamin E

Wie Vitamin A zählt auch Vitamin E zu den natürlichen Antioxidantien und hat einige wichtige Funktionen im Körper.
Das in Pflanzen enthaltene Vitamin E unterstützt die Abwehrkräfte des Körpers und schützt die Gefäße vor Ablagerungen.
Dadurch kann beispielsweise Arteriosklerose effektiv vorgebeugt werden.
12-14 Gramm Vitamin E sollte ein Erwachsener Mensch pro Tag zu sich nehmen.

Chia-Samen im Vergleich zu Leinsamen

Erwähnenswert an dieser Stelle ist, wie die Chia-Samen im Direktvergleich zu den Leinsamen abschneiden.
Hier kommst du direkt zum Vergleich und siehst auch die Nährwerte der Chia-Samen gegenüber den Leinsamen.

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